Computer Spiele

Entwicklung

Jeder kann sich sicherlich an den Beginn der Computerspiele erinnern. Mit „Pong“ erschien 1972 die erste Tennissimulation von Atari. Damals revolutionierte Atari mit zwei Strichen und einem weißen Ball auf schwarzem Grund das Entwickeln von Spielen für den Computer und legte damit den Grundstein für eine Entwicklung, die bis heute andauert und noch längst nicht abgeschlossen ist. Seitdem hat sich viel getan. Nachdem in den neunziger Jahren Spiele in der zweiten Dimension den Markt dominierten, werden seit der Jahrtausendwende fast ausschließlich Spiele in der dritten Dimension produziert. Mittlerweile werden ganze Drehbücher geschrieben, um möglichst spannende Handlungsstränge zu konstruieren. Wurden früher noch Orte, Personen und Gegenstände einzeln programmiert, orientieren sich diese Spielelemente heutzutage immer mehr n der Wirklichkeit. In letzter Zeit setzen die meisten Entwickler bei der Kreation von Bewegungsabläufen und Handlungsabläufen immer mehr auf echte Schauspieler, die die Szenen des Spiels nachstellen und deren Bewegungen mit einer Spezialkamera auf die Spielfigur übertragen werden. Das gleiche Prinzip wird auch bei der Rekonstruktion von Orten und Szenen angewendet. Dies sorgt dafür, dass die Spiele immer authentischer werden. Einige Spiele kann man sogar mit einer so genannten 3D-Brille spielen, wodurch das Spielgefühl noch mehr intensiviert wird.

Moderne Spiele

Computerspiele begnügen sich nicht mehr damit, den Spieler vor einer Konsole oder vor dem PC zu fesseln. Immer öfter haben Computerspiele auch interaktive Elemente oder müssen mit dem ganzen Körper gespielt werden. Mittlerweile gibt es Sportspiele, bei denen man mit entsprechenden Matten Tanzübungen oder Gymnastik zur Anleitung der Konsole machen kann. Des Weiteren gibt es Controller, die in der Lage sind Bewegungen des Armes oder der Hand direkt in das Spiel zu übertragen. Holt man also mit dem Controller aus, um einen kraftvollen Schlag auszuführen, so macht die Spielfigur genau das Gleiche. Dies bietet einen hohen Spielspaß und kann bei entsprechender Anwendung den Gang ins Fitnessstudio ersparen.

Single und Multiplayer

Bei einem Singleplayer handelt es sich um ein klassisches Spiel, bei dem es meist darum geht, dass der Spieler alleine bestimmte Aufträge oder Aufgaben im Rahmen der Geschichte des Spiels löst und somit im Spielverlauf voranschreitet. Es gibt aber auch Spiele, die erst durch mehrere Spieler richtig Spaß machen, so genannte Multiplayer. Klassisches Beispiel sind Fußball- oder Rennsimulationen, bei denen man gegen andere Spieler antreten kann, was oft einen erheblichen Mehrwert bietet, da hier die Reaktionen individuell und unvorhergesehen stattfinden, was ein Computergegner nur begrenzt leisten kann.

Online und Offline

Viele Spiele verfügen mittlerweile über einen Online-Spielmodus. Das bedeutet, dass man nicht nur gegen seine Freunde, sondern Spieler auf der ganzen Welt antreten kann. Einige Spiele sind von ihrem Grundsatz schon darauf angelegt nur online spielbar zu sein. Hier geht es darum mit Menschen auf der ganzen Welt Handel zu treiben und Aufgaben zu lösen. Hierzu ist jedoch zu sagen, dass diese Spiele meist monatlich Kosten verursachen, die den Spielbetrieb finanzieren.

Eine Kategorie von Spielen, die ein Paradebeispiel für Online und Offline Spielen sind, sind Glücksspiele. Die gibt es nämlich als traditionelle Casinospiele in Spielbanken (Offline) und Online Casinospiele in virtuellen Casinos (Online). Man kann Poker und andere Spiele direkt im Browser spielen, in dem man sich in einem Online Casino anmeldet. Die Spiele sind online und damit schnell zugänglich, zugleich braucht man sich nicht mehr den Kopf zu zerbrechen darüber, ob man überhaupt einen Mitspieler findet. Bei den meisten virtuellen Casinos sind jederzeit mehrere Tausend Spieler gleichzeiting eingeloggt.